was wir schon wissen

Physikalische Grundlagen
des Klimawandels

Treibhausgase (umgerechnet in CO2 Äquivalente, CO2e) haben in den letzten 250 Jahren zur Erwärmung des Klimas von 1,1°C gegenüber vorindustrieller Zeit geführt. Weil CO2 eine Verweildauer in der Atmosphäre von vielen Jahrhunderten hat, ist dessen Konzentration seit 1750 von 280 ppm auf 415 ppm gestiegen.

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Hitze und Dürre

Wie alle Lebewesen leben auch wir in einer Klimanische. Diese liegt im Mittel bei 11 – 15 Grad. Man geht davon aus, dass bis 2070 in Nordchina, Indien, Nordafrika und im Nahen Osten sich die klimatischen Bedingungen der der heutigen Sahara annähern werden. An diese Bedingungen wird sich der Mensch nicht mehr ohne weiteres anpassen können.

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Extremwetter

Unsere Kinder werden viel häufiger mit Extremwetterereignissen zu tun haben als wir. Die Kosten einzelner Extremwetterereignisse können erheblich sein. Versicherungen gehen davon aus, dass diese Schäden jedes Jahr steigen werden. Wenn man aktuelle Trends hochrechnet, landet man in 2050 zum Beispiel in den USA bei Schäden in der Höhe von 12 Billionen Dollar.

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Biodiversität

Der Verlust von Biodiversität wird vom Klimawandel noch beschleunigt und hat auf der anderen Seite auch selbst Auswirkungen auf den Klimawandel. 83% der wild lebenden Säugetiere, 80% der Meeressäuger, 50% der Pflanzen und 15% der Fische verschwunden – zwei Drittel davon seit 1970. Mittlerweile übertrifft das Gewicht menschengemachter Infrastruktur (Beton, Asphalt, Metall, Plastik) das allen Lebens auf der Erde.

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Gesundheit und Ernährung

Gegen Kälte und Nässe kann man etwas anziehen – Hitze kann man nicht ausweichen. Schätzunge gehen davon aus, dass bis zu 150 Milliarden Arbeitsstunden in 2020 dem globalen Süden verloren gegangen sind das sind 4 – 8% der Wirtschaftsleistung dieses teils der Welt.

Bei 2°C globaler Erwärmung werden Erträge von Mais, Weizen, Reis und Soja bis 2100 zwischen 3 und 13% zurückgehen.


Fleisch- und Milchprodukte decken 17% des menschlichen Kalorienbedarfs, verbrauchen aber 77% des Agrarlandes. Dadurch verursacht die Landwirtschaft 12% aller Treibhausgase

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Steigende Meeresspiegel

Insgesamt werden bis 2100 etwa 350 – 400 Millonen Menschen mehr als heute unterhalb der Hochwasserlinie leben – das heißt es wird innerhalb von Ländern von Kontinenten große Wanderungsbewegungen geben von den Küstenregionen ins Landesinnere.

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Migration

Vorsichtige Schätzungen gehen schon bis 2050 von bis zu 1 Milliarde Menschen aus, die vor dem Klimawandel fliehen müssen. Wie sich diese Zahl danach entwickelt, ist heute noch unvorstellbar.(Zum Vergleich: heute sind 90 Mio Menschen auf der Flucht – 10 x weniger).

Gleichzeitig Studien müssten bis 2050 jährlich etwa eine Viertel bis eine halbe Million Menschen aus Nicht-EU Ländern zu uns kommen müssten, um den demografischen Wandel und die Überalterung unserer Gesellschaft aufzuhalten.

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Das große Bild

Zeit – Verbundenheit – Verantwortung

Fakten und Zahlen sind wichtig. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir Fakt an Fakt reihen und es dabei belassen. Wir müssen zurücktreten, um das große Bild zu sehen um Zahlen und Fakten einzuordnen und um unsere Situation verstehen zu können.

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Ein Versuch, den Fakten und Zahlen Leben einzuhauchen, damit wir begreifen können, was es wirklich, wirklich für uns heißt, in diesem Augenblick der Geschichte Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen.

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